Wir und die UmweltDas Bildungshaus bezieht im Rahmen seiner Möglichkeiten bewusst ökologische Aspekte in sein Wirtschaften und Handeln ein. Unsere Gebäude
sind mit einem technischen Gebäudemanagementsystem ausgestattet, welches Raumtemperaturen und Licht in Abhängigkeit von Anwesenheit und Tageslicht regelt. Die Raumtemperatur wird vorgegeben und vom System auf diese Angaben hin geregelt. So zum Beispiel fährt bei Öffnung von Fenstern und Türen die Heizung automatisch herunter. Sämtliche Betriebszustände werden am PC des Hausmeisters visualisiert und können von hier aus gesteuert werden.
Ein Teil unseres Warmwasserbedarfes wird über 60 m2 Solarkollektoren gewonnen.
- Zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme sind zwei Blockheizkraftwerke im Einsatz, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung funktionieren und 75% unseres Bedarfes an Strom erzeugen. Die erzeugte Wärme und auch der erzeugte Strom wird vor Ort genutzt. Nicht verbrauchter Strom wird gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Auf diese Weise wird weniger an herkömmlicher Kraftwerkskapazität für die Stromerzeugung benötigt. Ein BHKW erreicht einen insgesamt deutlich höheren Nutzungsgrad gegenüber dem herkömmlichen Mischbetrieb aus lokaler Heizung und zentraler Stromversorgung.
- Unsere Gebäude sind weitest möglich wärmeisoliert. So wurde unlängst auch unser Saalbau mit einer 10 cm starken Dämmung und mit neuen Fenstern versehen. Diese energetische Sanierung bringt eine geschätzte Einsparung von 20% an Energiekosten.
Unsere Küche- verwendet soweit möglich, regionale und saisonale Produkte. Unsere Zulieferer sind alle aus der Region.
- eine saubere Mülltrennung und die Verringerung von Abfall sind für uns selbstverständlich. Auf überflüssiges Verpackungsmaterial und Kleinverpackungen wird verzichtet. Gleichzeitig wird versucht die Nutzungsdauer von Materialien und Produkten zu erhöhen.
- Unseren Kaffee beziehen wir ausschließlich aus fairem Handel
Unsere Mitarbeiter- fast alle, der bei uns beschäftigten Mitarbeiter sind aus der hiesigen, strukturschwachen Region
- eines unserer Anliegen ist möglichst vielen jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen. Die Arbeitnehmerbildungsstätte bildet momentan eine Kauffrau zur Bürokommunikation und eine Hauswirtschafterin aus.
- im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir Praktikumsplätze für Teilnehmer sozialer Maßnahmen und für Schüler von Berufsfachschulen, Fachoberschulen und dergleichen.
2. Juni 2010
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